Montag, 18. März 2013

Essen wie beim Chinesen

Der Besuch im chinesischen Restaurant ist immer wieder ein Erlebnis. Besonders dann, wenn man als Familie oder große Gruppe den Tisch mit der großen drehbaren Servierplatte in der Mitte bekommen hat. Dieses Erlebnis kann man sich jetzt übrigens auch nach Hause in die eigenen 4 Wände holen. EssART Design aus Hamburg liefert original chinesische Glasdrehteller an Gastronomie und private Haushalte. 10mm dick ist dieses hochwertige Sicherheitsglas und kann mit verschiedenen exotischen Motiven versehen sein. Infos zu drehbaren Serviertellern finden Sie auf der Website von EssART Design.

Was gemeinhin als chinesisches bzw. asiatisches Essen in Europa bekannt ist, stellt nur einen kleinen und manchmal irrtümlichen Ausschnitt aus der vielfältigen Küche des großen Kontinents dar. Genauso wenig, wie es die eine chinesische Küche gibt, lässt sich genau genommen von einer asiatischen Küche sprechen. Vielmehr gibt es bereits innerhalb Chinas deutliche regionale Unterschiede, denn kulturelle Unterschiede wirken sich maßgeblich auf die Essgewohnheiten aus. Trotzdem gibt es auch einige Gemeinsamkeiten der Esskultur im asiatischen Raum. China und seine regionalen Spezialitäten Innerhalb der 23 Provinzen Chinas gibt es große Unterschiede im Hinblick auf regionale Spezialitäten. Die unterschiedlichen Küchen werden in Regionen, Himmelsrichtungen oder auch spezielle Stile unterteilt. Die Ausrichtungen reichen von extrem scharf über eine sehr gesundheitsbewusste Küche bis hin zu süß-sauren Variationen und vielem mehr. Eine Vielzahl an Zutaten aus China, Japan und anderen Ländern sind mittlerweile auch fester Bestandteil der europäischen Küche. Sojasauce, Tofu und grüner Tee sind nur eine kleine Auswahl der unzähligen Produkte, die begehrte Exportschlager wurden. Nicht zu vergessen, ist zudem das von vielen Europäern heiß geliebte Sushi aus Japan. Zum beliebtesten Fleisch in China zählt das Schweinefleisch, doch auch Rind, Huhn und Ente werden viel verzehrt. Entgegen landläufiger Vorurteile werden Hunde- und Katzenfleisch nur vereinzelt in südlichen Regionen verzehrt - auch, da es sich um vergleichsweise teures Fleisch handelt. So gehört die südlich gelegene kantonesische Region Chinas zu den aus europäischer Sicht experimentierfreudigeren Küchen. Eben genannte Fleischsorten sind hier fester Bestandteil der Küche wie auch Insekten oder Schlangen. Vorlieben zu vielerlei Insekten, Innereien, Hühnerbeinen und dergleichen findet man ansonsten eher in Malaysia, Vietnam und Thailand.

Gesundheitliche Aspekte der asiatischen Küche 

Eine weiterhin bedeutende Rolle in der asiatischen Küche spielen die Fünf Elemente für die Zubereitung bekömmlicher Speisen und deren Abfolge. Unterteilt werden Erde (süß), Metall (scharf), Feuer (bitter), Wasser (salzig) und Holz (sauer). Dieser Gesundheitsaspekt mitsamt dem Yin- und Yangprinzip erstreckt sich, konsequent umgesetzt, auf alle Lebensbereiche und soll für einen ausgeglichenen und dynamischen Körperhaushalt sorgen. Kalte Speisen werden im asiatischen Raum auch morgens selten gegessen. Aus traditionell chinesischer Sicht sollen sie eher gemieden werden, da sie dem Körper Energie rauben. Die vergleichsweise kurze Zubereitungszeit asiatischer Speisen, z. B. im Wok, stellt zudem einen Nutzen für eine ausgewogene Ernährung dar, da wertvolle Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben. Tischsitten in China Die Esskultur an chinesischen Tischen stellt den wohl deutlichsten Unterschied zu Europa dar. Zwar ist Kommunikation auch in anderen Teilen der Erde zentraler Bestandteil der gemeinsamen Mahlzeiten, doch äußert sich dies in China und einigen übrigen asiatischen Ländern anders. Sprechen mit vollem Mund aber auch Schlürfen, Rülpsen und Schmatzen sind übliche Verhaltensweisen bei Tisch. Allein zum Schnäuzen ziemt sich ein Rückzug. Auch das Entfernen von Speiseresten zwischen den Zähnen oder das Teilen von Essstäbchen gehören zum ganz normalen Ton einer gemeinsamen Mahlzeit.

Üblicherweise wird in China an runden Tischen gegessen. In der Mitte stehen die zahlreichen Speisen auf einer drehbaren Platte. Der Gastgeber hat für deutlich mehr Speisen zu sorgen als verzehrt werden können. Im Umkehrschluss zeigt der Gast durch einen Rest auf dem Teller, dass er gesättigt ist.
 Neben Essstäbchen kommen in China auch Keramiklöffel zum Einsatz. Stäbchen werden des Weiteren in Japan, Korea, Teilen Thailands, Ostasien und Vietnam genutzt. Für alle Regionen gilt, dass die Stäbchen nicht in das Essen gesteckt werden sollten. Messer und Gabel finden sich in Asien zunehmend im urbanen gastronomischen Raum, in dem die Küche stark international beeinflusst ist. Im Gegensatz zu muslimisch geprägten Regionen wird bei chinesischen Tischgesellschaften oft Alkohol während des Essens konsumiert, gerne auch in Kombination mit Trinkspielen. Klassische Alkoholika sind Reis- und Pflaumenwein, Schnäpse und Bier. Gemeinsamkeiten der asiatischen Küche Eine der Gemeinsamkeiten des asiatischen Raums ist die weitverbreitete Lactoseintoleranz. Das erklärt die Abwesenheit von Milchprodukten in der chinesischen und die spärliche Verwendung in der asiatischen Küche insgesamt. Der Verzicht auf süße Desserts ist in China und im gesamten asiatischen Raum weiterhin verbreitet. In China stellt Reis oder Suppe oft den letzten Gang dar, während süße Speisen neben vielerlei anderen Gängen beiläufig konsumiert werden. Insgesamt spielen Optik, Haptik und Konsistenz im weiten asiatischen Raum auch insofern eine größere Rolle, als dass die Nahrung mit Stäbchen, den Händen oder unter Beihilfe von Brot zu sich genommen wird und der Kontakt zu den Speisen so direkter ist. Das stärkere Würzen und Schärfen der Speisen mit klassischen Gewürzen, wie Chili, Ingwer, Koriander, Paprika, Frühlingszwiebeln, Zitronengras und vielem mehr, schafft intensive Geschmackserlebnisse, wie sie z. B. in den zahlreichen Curry-Varianten zu Tage treten. Verschiedene Brote, wie im indischen Raum das Naan Brot, und Reis sind die hauptsächlichen Beilagen zu den vielseitigen Speisen.

Bezugsquelle für chinesische Ess-Drehplatten: EssART Design aus Hamburg